OEGWM/derzeit in der Galerie der Sammler
Die Sammlung Die Sammlung Nur ein bisschen Parfum kam auch für Hildegard Fahnler nicht in Frage; seit mehr als 20 Jahren sammelt sie nun Parfumflakons. Ein Fläschchen „My Melody“ von Ferdinand Mühlens 4711 entführte sie erstmals in die facettenreiche Welt der Düfte. Was anfangs mit den sogenannten „Probeflascherln“ und einem Setzkasten begann, erstreckt sich heute über zahlreiche Vitrinen – eine beachtliche Sammlung. Von den kleinen Flakons ausgehend, hat sich das Sammelgebiet heute auch auf zahlreiche weitere Objekte und Utensilien rund um das Thema Parfum erweitert. Duftgefäße für feste und flüssige Riechstoffe sind seit Jahrtausenden bekannt. Pomander (offene Behälter) oder Riechdosen waren die Vorgänger von Flakons, der exquisiten Verpackung der Düfte. Designer arbeiten oft jahrelang an der Entwicklung einer Flasche. Es ist ein langwieriger Prozess bis zur Schöpfung eines Parfums. Schließlich sollen der Duft, der Name und der Flakon zu einem Gesamtkunstwerk werden, das zum Erwerb animiert. Ausstellung IFlakons alter Traditionshäuser, wie Bourjois, Houbigant, Guerlain, Estée Lauder, Coty, Lancôme, Chanel, Nina Ricci, Ferdinand Mühlens 4711 und Rochas sind in der Ausstellung ebenso vertreten wie Neues und Modernes von Modeschöpfern und Stars. Treten doch letztere immer wieder sehr gerne als Werbeträger auf. Wie sagte schon einst Marilyn Monroe: „… ein paar Tropfen Chanel Nr. 5 und sonst gar nichts“… Originalflakons von Duftklassikern wie z. B. Chanel No. 5, 4711 Kölnisch Wasser, Trésor und L‘Air du Temps, Puderdosen, Parfumketten, Fächer, Duftkarten, und Parfumwerbungen sind zu bestaunen. Folder zur Ausstellung (PDF)
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von Hildegard Fahnler
Flakons aus aller Welt –Die Kleider der Düfte
Ausstellung vom 6. September 2011 bis 14. Februar 2012
im Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum
„Parfum ist wie die Liebe.
Ein bisschen ist nie genug.“
(Estée Lauder)
Flakons – ein Stück Designgeschichte
Wurden Duftgefäße früher aus Steingut, Alabaster, Metall, Edelstein, Glas, Email oder Porzellan gefertigt, so sind sie heute fast ausschließlich aus Glas. Dies hat den Grund, dass Glas geruchsneutral ist und somit die duftenden Essenzen richtig gelagert werden können. Das Material ermöglicht auch eine Produktion in großen Mengen.
Für die Herstellung von Parfum wurden früher pflanzliche und tierische Rohstoffe verwendet. Heutzutage finden in der Parfumherstellung auch synthetische Substanzen Verwendung. Es gibt Parfums in einer unzähligen Vielfalt an Düften, von holzartig über fruchtig bis hin zu orientalisch.
Einem Teil der Ausstellung ist die Entstehung eines Flakons gewidmet. Dies wird durch die Firma Stölzle Oberglas dokumentiert.
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